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Bei psychosomatischen Erkrankungen:
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Systemische Aufstellungen zur Wahrnehmung von Ursachen
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Aufstellungen sind eine effektive Methode, die Hintergründe von Beziehungskonflikten, psychischen Problemen und körperlichen Erkrankungen besser zu verstehen. Sie stellen ein Spiegelbild der eigenen Seele dar und helfen lange Verdrängtes ins Bewusstsein zu bringen, innere Abspaltungen zu erkennen und Gefühle wieder fließen zu lassen.
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Häufige Themen für systemische Aufstellungen
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- Lebenskrisen
- Berufswechsel
- Trennung
- Den eigenen Platz im Leben finden
- Schwierigkeiten in der Beziehung/mit Kindern
- Umgang mit schwerer Erkrankung
- Hintergründe von nicht erklärbar hartnäckigen Körpersymptomen
- Probleme in der Arbeitswelt
- Fehlender Zugang zu persönlichen Ressourcen/Qualitäten
- Nicht erklärbare Panikattacken und Ängste
Das Ziel einer systemischen Aufstellung ist, dem Klienten zu ermöglichen, sich freier für lebensbejahende Lösungen entscheiden zu können. Dafür braucht es mehr Klarheit und Licht über unbewusste Verstrickungen, die in einer systemischen Aufstellung leicht wahrgenommen werden können. Während der Aufstellung geht es dann auch darum, einen Weg zu finden, die jetzt bewusst gewordenen Verstrickungen zu lösen – Verstrickungen, die im Leben behindern und sogar in eine Krankheit führen können.
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Wie funktioniert systemisches Aufstellen?
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Mit Stellvertretern wird das innere Bild eines Systems aufgestellt. Die unbewussten Strukturen des Systems enthüllen sich im Raum sowohl körperlich als auch emotional: Die Stellvertreter spüren am eigenen Leib die Dynamik unbewusster Strukturen und berichten darüber. Eine Situation wird begreifbar, die klare Wahrnehmung der Schritt zur Lösung.
Es sind Gruppensitzungen und Einzelsitzungen möglich.
In der Gruppenarbeit stellt der Klient mit Hilfe anderer Teilnehmer der Gruppe (Stellvertreter) sein Anliegen auf. Die Stellvertreter vertreten die aufgestellten Mitglieder oder Aspekte eines Systems. Die Phänomene, die die Stellvertreter wahrnehmen und im Rahmen der Aufstellung äußern, dienen der Erkundung der Verstrickungen. Darauf baut ein natürlicher, nächster Lösungsschritt auf.
aktuelle Termine und Modalitäten hier
In Einzelsitzungen stellt der Klient ein dringendes Anliegen mit Hilfe von Platzhaltern auf. Er übernimmt selbst die Stellvertreterrollen. Möglich ist auch, dass der Berater Stellvertreterrollen übernimmt, um dem Klienten eine zusätzliche Wahrnehmungsebene zu ermöglichen.
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Spezielle systemische Anwendungsbereiche
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Innerlich wieder eins werden
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Sowohl widerstreitende innere Anteile (z.B. der Kritiker, der Zweifler, das innere Kind, der Zeuge) in uns, als auch sich bekämpfende Instanzen wie Körper, Kopf, Instinkt können im Rahmen einer Aufstellung in Bezug gesetzt und im Hinblick auf das Anliegen des Klienten zu einer Lösung geführt werden. Die Anteile werden als Teile eines Teams gesehen, das sich zerstritten hat, das durch die Aufstellungen ein Coaching erfährt. Ziel ist es, im Sinne des Klienten besser zusammen zu arbeiten. Es wird erforscht, was fehlt und was zur Lösung nötig ist.
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Systemische Aufstellung im Rahmen der Traumatherapie
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Aufstellungen sind ein hervorragendes Mittel, um seelische Traumatisierungen in einem Familiensystem über mehrere Generationen hinweg nachzuvollziehen und gute Lösungen aus seelischen Verstrickungen zu entwickeln. Trauma bedeutet, sich in Persönlichkeitsanteile zu spalten: Die einen Teile haben die Erinnerung an das Trauma gespeichert, die anderen sichern das Überleben nach einem Trauma. Um einen Ausweg aus dieser spezifischen Dynamik zu finden, braucht es Kontakt zu gesunden „Seins“-Anteilen. In Kombination mit Elementen aus der Traumaheilung mit Somatic Experiencing® werden diese Seinsqualitäten sichtbar und als Ressource zur Traumabewältigung erfahrbar gemacht.
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Den Körper erforschen
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Was wäre wenn unser Herz eine Stimme bekäme, wenn ein Austausch mit dem ständig gereizten Darm oder dem schmerzenden Magen möglich wäre? Was brauchen sie? Mit welchen Schwierigkeiten müssen sie leben? Was unterstützt sie und was nicht? Was hindert die einzelnen Körperteile daran, gut zusammen zu arbeiten? Mit Hilfe der Aufstellungsarbeit können Hintergründe erfahrbar gemacht und neue Einsichten zur Unterstützung der körperlichen und seelischen Gesundheit gewonnen werden.
Es ist sinnvoll, die Umsetzung des „Wahr“-Genommenen im Alltag mit anderen therapeutischen Werkzeugen zu begleiten: Zusammenarbeit mit Psychotherapie, Somatic Experiencing®, Osteopathie u.a.
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Was wäre wenn unser Herz eine Stimme bekäme, wenn ein Austausch mit dem ständig gereizten Darm oder dem schmerzenden Magen möglich wäre? Was brauchen sie? Mit welchen Schwierigkeiten müssen sie leben?
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